Umfrage zur Empfindung von Musik

In den letzten Wochen haben einige Schüler/innen des Musik-Grundkurses 10 G1 in Gruppenarbeit eine Umfrage zur Empfindung von Musik erstellt.
Diese soll in einigen Klassen durchgeführt werden, kann jedoch unter folgender Adresse auch online ausgefüllt werden:
http://bit.ly/vFMXMj

Wir möchten jedem Interessierten danken, der sich kurz Zeit nimmt und diese Umfrage ausfüllt.
Die Ergebnisse werden in den nächsten Wochen hier veröffentlicht.

Joschka, Nami, Berit, Abdüssamet, Susi, Anton, Timm

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Musik und Psychologie – Musik im Gehirn

Gehirn Quelle: http://www.welt.de/wissenschaft/article3510936/Welche-Areale-bei-Klaengen-aktiv-sind.html

Inhalt

1. Einleitung
2. Musik für taubstumme Menschen
3. Gänsehaut beim Musikhören
4. Reaktion des Gehirns auf Misstöne

Einleitung

Was passiert beim Musikhören im Gehirn? Wie unterschiedlich wird Musik wahrgenommen und verarbeitet?
Zunächst lässt sich sagen, dass es im Gehirn kein spezielles Musikzentrum gibt. In Zeiten vor der Gehirnbildgebung untersuchten Wissenschaftler hauptsächlich Schlaganfallpatienten
und andere Hirnkranke oder Hirnverletzte, um Wissen über die Musikverarbeitung zu erlangen. Ein bekanntes Beispiel ist der französische Komponist Maurice Ravel (1875 – 1937), der nach seinem Schlaganfall 1933 nicht mehr in der Lage war, seine Musik aufzuschreiben. Alte Werke konnte er sich noch ins Gedächtnis rufen, Tonleitern noch spielen. Doch ein offensichtliches Musikzentrum scheint es nicht zu geben.

Prof. Rauhe: „Man kann mit 85 Jahren anfangen ein Musikinstrument zu lernen und dabei stellen wir fest, dass die Gerhirnzellen, die bisher schon reduziert waren, wieder völlig regeneriert werden. Das heisst, das Musik machen ist eine Form des Gehirnjogging. Das macht nicht nur Spass, sondern dient der Wiederherstellung der Gedächtnisfähigkeit, Kombinationsfähigkeit, Wahrnehmungsfähigkeit.“

Quelle des Zitates: http://www.astrologie.de/forum/lebendige-spiritualitaet-f23/musik-die-auswirkungen-auf-das-menschliche-gehirn-t1853.html (Professor Rauhe)

Was ist Musik für taubstumme Menschen?

Blinde, taube oder stumme Personen identifizieren die Musik einheitlich als eine Energiequelle. Eine Person, die nicht hören kann, ist in der Lage die Schwingungen der Wellen mit dem gesamten Körper oder Körperteilen war zu nehmen. Sie Spürt die Musik beispielsweise auf der Haut, den Händen, den Beinen, oder aber im Bauch. Die Energie der Schwingungen wird durch den Raum geleitet und prallt wortwörtlich auf den menschlichen Körper.
Diese Tatsache ist auch die Bestätigung dafür, dass die Menschen, die von Geburt an gehörlos sind, trotzdem musizieren können. Der Klang ist ein Bestandteil von uns und jeder ist in der Lage diesen auf bestimmte Art und Weise zu empfinden.

Woher kommt Gänsehaut beim Musikhören?

Der Musiker und Neurologe David Levitin vertritt die Theorie, dass die Menschen über einen ausgeprägten Musik-Instinkt verfügen. Und zwar direkt von Geburt an. Woran liegt das?
Dies ist mit der Entwicklung des menschlichen Körpers verknüpft. Der Fötus ist in der Lage zwischen der 17 und der 19 Lebenswoche zu hören. Schon in diesem frühen Alter, noch bevor der Mensch geboren wird, wird der von Klängen und Rhythmen umgibt.

Quelle: http://www.allesgelingt.de/blog/bereich_oder_teil_im_gehirn_das_von_der_musik_direkt_angesprochen_wird.html

Reaktion des Gehirns auf Misstöne

Das menschliche Gehirn reagiert auf musikalische Regelverletzungen ganz ähnlich wie auf sprachliche, er konnte einen deutlichen Ausschlag im EEG messen. Sobald in einem Text,eine syntaktische Regel verletzt war schlug das EEG deutlich sichtbar negativ aus. Da haben Akkordfolgen eine innere Logik, sie folgen Konventionen, ganz ähnlich wie die Glieder von Sätzen. Das menschliche Gehirn reagiert auf musikalische Regelverletzungen ganz ähnlich wie auf sprachliche

Quelle: http://www.zeit.de/2008/35/P-Stefan-Koelsch

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Musique concrète

Definition
Die musique concrète („Konkrete Musik“) ist eine Musikrichtung, bei der Klänge aus Natur, Technik und Umweld mit dem Mikrofon aufgenommen und durch Montage, Bandschnitt, Veränderung der Bandgeschwindigkeit, und Tapeloops elektronisch verfremdet werden. Einflüsse sind vor allem im italienischem Futurismus zu finden.

Pierre schaeffer(*14.August 1910-16.August 1995) experimentierte mit präparierten und beschädigten Instrumenten.
Beobachtung: Montierte Klänge, Geräusche oder Stimmen.
-> Dichte Klangmasse und verloren ihreursprüngliche Bedeutung
Dies prägte ab 1951 auch als Mikros, Tonbandgerät und andere Geräte zur Klangumformung als Werkzeuge zur Verfügung standen
Konzept:die Umwelt sp zu verfremden, dass es zu rein musikalischen Ausgangsmaterial wird.
Schaeffers Etudes des bruit verwenden Bratpfannen und Eisenbahn Geräusche
1950-> Syphonie pour un homme seul von Pierre Schaeffer von Henry in Paris aufgeführt
1958-> Wandlung-> statt Verfremdung der klänge sorgfältige Auswahl
Das Ohr unterscheidet hohe und tiefe,laute und leise
Klänge-> Klangkette bilden
Da unterschiedliche Eigenschaften zsm treffen, kann man ein komplexes Netz von Sinn bezügen entwickelt
Schaeffer hat seine theorien in seine Schrift Traité des objets musicaux 1966 zusammengefasst und das Musikdenken geprägt

Serielle elektronisch Musik
– Das Konzept versprach geeignetes Gerüst für neue Klänge
– Sinustöne wurden als neutrales Ausgangsmaterial verwendet
– Das Parameter gestaltete die Klangfarbe
-es wurden keine traditionellen Instrumente genutz
-Ein Tongemisch Schichtung von Sinustönen waren nicht im Obertonaufbau der traditionellen Instrumenten war von zentraler Bedeutung
– Durch Ableitung struktuellen Eigenschaften aus einem konstruktiven Kern war zum 1. Mal realisierbar
– idealfall war ein innerer Zusammenhang einer Komposition
-Tongemisch Schichtung, war nicht im obertonaufbau der traditionellen Instrumenten, das war von zentraler bedeutung

Wichtige Verfasser der Musik:
Pierre Schaeffer
Geboren am 14.August 1910, gestorben am 19. August 1995
Er war Komponist und Schriftsteller manchmal auch Ingenieur

Oliver Messiaen
Geboren am 10. Dezember 1908, gestorben am 27. April 1992
Er war Komponist und Organist

Pierre Boulez
Ist am 26.März 1925 geboren.
Er ist Komponist,Dirigent und Musiktheoretiker
Besitzt 26 Grammys

Karlheinz Stockhausen
Geboren am 22.August 1928, gestorben am 5.Dezember 2007
Er war komponist und Professor
Stockhausen war bedeutenster Komponist des 20. Jhr.

Berio Luciano
Geboren am 24.Oktober 1925 und gestorben am 27.Mai 2003 in Rom
War ebenfalls Komponist und Pianier der elektronischen Musik

Herbert Eimert
Geboren am 8.April 1897, gestorben am 15. Dezember 1972
Er war Komponist, Musiktheoretiker und Musikjournalist

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Live-Elektronik

Elektro Livemusik

-nennt sich Liveact

  • a) entweder via Hardware, Drummachien ala 909, 808 usw. + Synthesizer
  • b) via Software oft gebräuchlich Ableton live + Midicontroler
  • oder a) + b)

Live Elektronik bezeichnet eine Spielart der elektroakustischen Musik, die mit Hilfe von Interpreten in Echtzeit während einer Aufführung entsteht. Die sonst im elektronischen Studio stattfindende Klangproduktion wird dabei auf die Bühne verlagert, wodurch die starren elektronischen zuspielungen durch die flexibleren Methoden der Livemusik ersetzt werden.

Entstehen der Elektro Livemusik

Der Begriff Live-Elektronik geht auf John Cage zurück, der ihn vorwort seiner Komposition „Catridge Music“ (1960) erstmals verwendete. Das erste Stück mit Live-Elektronik im näheren Sinn stammt ebenfalls von Cage: In seiner bereits von 1939 entstandenen „Imaginary Landscape No. 1“ für Klavier, Becken und zwei Plattenspieler werden diese von zwei Musikern wie Instrumente gespielt. Indem die auf den Schallplatten gespeicherte Sinustöne durch Geschwindigkeitsveränderung während der Aufführung manipuliert werden.

Ein früheres Beispiel live-elektronischer Musik stellt Mikrophone (1965) für größeres Tamtam, zwei Mikrophone, zwei Bandpassfilter und Lautstärkeregler von Karlheinz Stockhausen dar. Hier wird der musikalische Prozess in der selbständige Bereiche aufgespalten:

Schallerzeugung (zwei Ausführende bringen das Tamtam mit unterschiedlichsten Mitteln zum Erklingen) – Schallaufnahme (zwei Musiker tasten die schwingende Metalloberfläche mit dem Mikrophon ab) – Schalltransformation (Bedingung der Filter und Lautstärkeregler

durch weiter Musiker). Das Mikrophon wird dabei zum Instrument und dient dem Hörbar machen des sonst Unhörbarem.

Einen speziellen  Umgang mit Live-Elektronik pflegt der kanadische Komponist Alvin Lucier. In seiner Performance „I am sitting in a room“ (1969) spricht der Komponist einen Text auf Tonband. Dieser wird anschließend über einen Lautsprecher zurück in den Raum gespielt und und mit einem Mikrophon aufgenommen. Dieser Überspielvorgang wird so oft wiederholt bis, bis zuletzt nur mehr die Raumreonanzen hörbar bleiben.

Das 1977 von Pierre Boulez gegründete IRCAM richtete sein Augenmerk auf den digitalen Umgang und die algorithmische Steuerung der Live-Elektonik, was zur Entwicklung von Musikcomputern  führte, welche Klangmanipulationen in Echtzeit ermöglichten. In Boulez‘s Repons (1981 ff.) verbinden sich akustische Instrumente, Live-Elektronik und mehrkanalige Klangprojektion zu bislang ungehörten Klangwellen.

Die Verfügbarkeit leistungsfähiger erschwinglicher Personalcomputer führte ab Ender der 1980er Jahre zur Entwicklung einiger Programmiersprachen zur Klangmanipulation in Echtzeit wie MaxIMSP und Pd, wodurch die Live-Elektronik nicht mehr an aufwendige analoge Studioapparaturen gekoppelt war. Die erforderlichen Komponenten lassen sich nunmehr als Software-Module realisieren und können auf einem Laptop gespielt werden.

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Physikalische Grundlagen der Musik

Schall breitet sich durch geringfügige Luftdruckveränderungen aus. Die einfachste Form dieser Schallwellen ist der Sinuston.

Die Auslenkung nennt man Amplitude. Diese gibt die Änderung des Luftdrucks oder auch die elektrische Spannung an einem Tongenerator an, die über Lautsprecher auch wieder in Schall umgewandelt werden kann.

Die Schwingungsform muss „periodisch“ sein, damit man eine bestimmte Tonhöhe wahrnehmen kann. Andernfalls spricht man von einem Geräusch. Wenn alle Frequenzen enthalten sind, nennt man das Weißes Rauschen. Die Frequenz wird in Schwingungen pro Sekunde angegeben. 1 Schwingung/Sekunde = 1 Hertz

Die Klangfarbe entsteht durch die Obertonreihe. Die Frequenzen der Obertöne sind ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenzen.

Bsp.: Grundton 66 Hz, Obertöne könnten bei 132 oder 198 liegen.

Um Klänge zu bearbeiten, wendet man Filter auf diese an. Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

– Ein Hochpass schwächt tiefe Frequenzen ab.

– Ein Tiefpass die hohen.

– Ein Bandpass schwächt hohe und tiefe Frequenzen ab.

– Eine Bandsperre entfernt einen spezifischen Frequenzbereich

Serielle elektronische Musik:

Die Grundlage serieller Musik ist die Verwendung von Sinustönen. Es bietet uns die Möglichkeit die Klangfarbe frei zu gestalten, also kann sich der Obertonaufbau von dem der traditionellen Instrumente stark unterscheiden.

Das Werk „Studie II“ von Karlheinz Stockhausen (1928 – 2007)ist eins der ersten Beispiele serieller elektronischer Musik. Es wurde im Studio des WDR komponiert (1953). Früher wurde das Tonband noch geschnitten und anschließend zusammengeklebt.

Das Hörspektrum nimmt im Laufe der Zeit ab. Neugeborene können Töneh mit einer Frequenz bis zu 20 kHz hören. Die Frequenz steigt vohhn h500 Hz im Laufe des Tests immer weiter an.

Die Töne haben wir mit Audacity generiert, hier ein Screenshot:

 

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